In meinem Kopf reifte seit geraumer Zeit ein Fotokonzept, das nun endlich mit der Vervollständigung der entsprechenden Hilfsmittel umgesetzt werden sollte.

Nick wollte sich für einen ersten Testversuch zur Verfügung stellen. So fuhren wir nach Einbruch der Dunkelheit in ein ruhiges Waldstück und bauten das Lichtsetting auf.

Nun musste Nick nur sehr mutig und tapfer gleichermaßen sein, denn um diese Jahreszeit war es bekanntlich recht kühl draußen. Und Fotos in dicker Daunenjacke wollte ich nun einfach mal nicht schießen ;-).

So opferte er einen Teil seiner Kleidung für den guten Zweck und ich versprach im Gegenzug, “schnell” zu machen ;-).

Das Ziel waren in erster Linie kontrastreiche Aufnahmen in Schwarz-Weiß. Schnell zeigte sich, dass die tatsächliche Wirkung der Fotos der entsprach, die auch in meinem Kopf herumgeisterte. Auch Farbaufnahmen schienen hier und da wirkungsvoll zu sein.

Ich war zufrieden. Nick im späteren Verlauf übrigens auch, als er endlich wieder Kleidung tragen durfte ;-). Nein, natürlich war er auch von den Ergebnissen begeistert. Auch wenn es aufgrund der Kälte und des späten Abends nicht sooo viele waren. Gelohnt hat sich dieser Test, das Frieren und auch der Zeiteinsatz am Ende für beide.

Das Projekt funktioniert und lebt also und ich freue mich schon jetzt auf weitere mutige, kälteresistente und die Dunkelheit liebende Menschen, die auch ein Teil dieses Projektes werden wollen.