2018-02-03 Hasenscheiße Berlin

 

>>> AUF WUNSCH DES VERANSTALTERS GELÖSCHT <<<

 

Ich fotografiere seit meinem ersten Konzert leidenschaftlich gern. Anfangs nur als Erinnerung für mich selbst, seit nun mehr 11 Jahren aber auch als rattenscharfe-photos.de für Bands und Fans.

Wer mich kennt, weiß, wieviel Herzblut, Energie und Zeit ich in meine Arbeit stecke. Wie sehr ich darauf achte, die Privatsphäre von Künstlern zu schützen und nichts ohne Erlaubnis zu veröffentlichen, was außerhalb des öffentlichen Auges geschieht. Egal ob es sich dabei um Fotos vom Soundcheck oder aus dem Backstage generell handelt, oder gar um Fotos AUF der Bühne, bei denen ich das Gefühl habe, eine Grenze zu überschreiten.

 

Auch für mein Konzert von Hasenscheiße am 03.02.2018 habe ich mich an ALLE Absprachen gehalten. Die Band kam auf mich zu, wollte gern Fotos dieses für sie denkwürdigen Abends in einem besonderen Club. Ich wies sie an, bitte nachzufragen, ob dies von Seitens des Veranstalters OK sei, denn ich wusste, dass in der SUPAMOLLY ein allgemeines Fotoverbot herrschte.

Alles wurde geklärt, ich bekam die Erlaubnis von einem speziellen Platz aus fotografieren zu können und die Privatsphäre der Einzelpersonen zu respektieren. Als ich ankam, wusste wirklich jeder Mitarbeiter, mit dem ich in Kontakt kam, von meinem Erscheinen. Am Einlass keinerlei Probleme und auch am FOH, meinem Arbeitsplatz, wussten alle, dass ich mich dazugesellen würde. Auch eine weitere Mitarbeiterin kam auf mich zu und klärte noch einmal Details mit mir ab.

 

Jetzt aber erhielt ich den Aufruf des Vereins, ich hätte die Regeln des Fotoverbotes verletzt und solle die Bilder des Abends aus dem Netz entfernen. Obgleich es ausreichend Absprachen gab und ich mir keinerlei Fehlverhalten meinerseits bewusst bin, wird es an dieser Stelle nun absofort keine Fotos von jenem Abend zu sehen geben und möchte gleichzeitig alle bitten, die sich diese Fotos unter Umständen ohne meine ausdrückliche Erlaubnis für ihre Zwecke gespeichert haben, diese Fotos NICHT im Netz zu veröffentlichen, um weiteren Ärger zu vermeiden.

Für die Band und die Fans, die sich gern an diesen Abend erinnert hätten, tut es mir leid.